Unterwegs im Township

Während den Vorbereitungsseminaren wurde uns immer wieder erzählt, die ersten Wochen und Monate im Gastland wären am faszinierendsten gleichzeitig aber auch am härtesten für uns Freiwillige. Der Mensch brauche zwischen ein und zwei Monaten, um sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen – der gemeine Schüler dürfte das nach sechs Wochen Sommerferien bestätigen können.  Nun bin ich inzwischen für knapp 1 ½ Monate in Südafrika und es  stellt sich tatsächlich eine gewisse Routine  ein, ich habe mich an das Leben im Haus gewöhnt. Ich sage extra nicht Township, denn von Orange Farm und seinen Bewohnern habe ich immer noch nicht viel gesehen. Es ist normal geworden, sich jeden Morgen mit kaltem Wasser zu waschen, im dunklen Hühnchen mit dem Löffel vorm...

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Brot und Wasser

Heute sind es auf den Tag 4 Wochen, die ich bisher in der Regenbogennation verbringen durfte. Es waren keine leichten Wochen, aber sie gingen doch schneller vorbei als gedacht. Seit dem letzten Blogeintrag hat sich leider nicht besonders viel geändert. Sowohl zuhause als auch auf der Arbeit gebe ich mich der Langeweile hin. Dazu kam, dass wir die letzten Tage auf der Arbeit keinen Strom hatten, weil uns die Stromleitungen geklaut wurden. Da unsere Arbeit hauptsächlich aus Computerkram (Scannen, Lebensläufe abtippen, PCs für Bewerbungen bereitstellen) besteht, ist natürlich noch weniger Los als sonst. Einen Nachmittag konnte ich mal helfen, die Trümmer der eingestürzten Kirche, die als unser Büro dient, von einem Platz zu einem anderen zu tragen, aber sonst...

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